Zeitliche Veränderungen

Forschungsgegenstand war die Untersuchung der Landschaftszerschneidung, durch z.B. Straßen oder Kanäle, in Sachsen. Hier sollte die zeitliche Veränderung der Landschaft durch solche Zerschneidungen untersucht werden und welche Indizes bzw. Bewertungsmethoden dabei verwendet werden sollen. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass an der Grenze Sachsens, insbesondere an der Grenze zu Tschechien, große unzerschnittene Freiräume zu finden sind (siehe Abb. 15).

Landshaftszerschneidung!
Abb. 15: Landschaftszerschneidung in Sachsen (Quelle: WALZ 2013)

Die zeitliche Beobachtung der Landschaftszerschneidungen hat gezeigt, dass der größte Wandel zwischen 1930 und 2000 auszumachen ist. Die Veränderungen zwischen 2000 und dem prognostizierten Jahr 2020 sind auf den ersten Blick gering, da die Flächen bereits sehr klein sind. Jedoch findet auch hier eine weitere Landschaftszerschneidung statt, wobei jedoch wenig neue unzerschnittene Flächen produziert werden.

Mit der Einschätzung der Landschaftszerschneidung ist es im Endeffekt möglich, den Zustand von natürlichem Lebensraum oder den Erholungsgehalt einer Landschaft zu bewerten.